Die Jahreslosung der Herrnhuter Brüdergemeinde, (zu erreichen unter http://www.ebu.de) für das Neue Jahr stammt aus dem Neuen Testament. Im Lukasevangelium, Kapitel 22; v. 32 sagt Jesus zu seinem Jünger Petrus:

»Ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhört.«

Gegenwärtig haben Millionen von Menschen in aller Welt ihren „Glauben“ verloren. Die Flutkatastrophe in Südostasien hat die Kräfte des Himmels und der Erde gleichermaßen ins Wanken gebracht!

Einerseits gibt es Menschen, die das Beten und Glauben neu gelernt haben, weil sie sich sonst keinen „Reim“ mehr auf das Geschehene machen können.

Andere haben gänzlich aufgehört mit einem Glauben an die Gerechtigkeit. Viele von ihnen suchen vielleicht einen Ausweg aus dieser trostlosen Lage durch eine deutlich höhere Spendenbereitschaft.

Wieder andere bringen ihren gewiss sauer verdienten Urlaub in der Krisenregion zu Ende – leider abgelichtet in den Magazinen unserer Tage als abschreckendes Bild für den Inbegriff der Ignoranz und Gleichgültigkeit gegenüber dem unaussprechlichen Leiden anderer Menschen… Es mag dahin gestellt bleiben, ob diese Einschätzung alle Aspekte der medial Zitierten trifft. Vielleicht haben auch diese Menschen auf ihre Art kapituliert vor dem Unaussprechlichen?

Die Mitglieder des Kuratoriums der Stiftung haben in ihrem Verantwortungsbereich zeitnah dafür gesorgt, dass tragfähige Spendenwege direkt zu den Betroffenen aufgebaut und öffentlich bekannt gemacht worden sind. Das entspricht exakt den Leitlinien für die eigene Arbeit vor Ort: Not wirkungsvoll zu beheben, wo sie aktuell auftritt.

Natürlich kann die Stiftung selbst für die Opfer und die Hinterbliebenen in Südostasien direkt nichts tun Dazu ist ihre finanzielle Ausstattung gegenwärtig noch nicht groß genug. Aber die Mitglieder des Kuratoriums haben auf ihre private Weise alles ihnen Mögliche getan, um der Not in den Katastrophengebieten wirkungsvoll begegnen zu können.

Es sind Zeichen der Hoffnung, die Menschen bewegen, etwas Gutes zu tun. Mitten in den uns alle umgebenden Bildern des Grauens möchte Ihnen das Kuratorium gern noch ein Bild der Hoffnung und der Zukunft präsentieren:

Sie sehen eine Dorfkapelle in der Propstei Seesen. Über dem Turm leuchtet das Kreuz in der Abendsonne. Wir hoffen: Das Licht in den Herzen der Menschen „guten Willens“ möge nie erlöschen. Und wir hoffen: Das Licht in den Kirchen und Gemeinden unsere Propstei möge ebenfalls nicht erlöschen. Ob das gelingen mag – im Namen des Kreuzes? Wir sind davon überzeugt, dass dieses möglich ist.

 

Wenn Sie sich fragen, warum: Wir antworten gern mit der Losung für dieses neue Jahr!


 


Johannes Koch, Koordination

Pfarramt@Kirche-Rhueden.de



Ansprechpartner für die Pressearbeit
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